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Europain

Der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) ist Partner im europäischen Forschungsnetzwerk "Europain". Europain wird von der Innovative Medicines Initiative (IMI) gefördert und widmet sich dem Ziel, die Therapie chronischer Schmerzen nachhaltig zu verbessern.

18,5 Millionen EUR gegen chronischen Schmerz

IMI ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Europäischen Union, vertreten durch die Europäische Kommission, und der pharmazeutischen Industrie, vertreten durch den Europäischen Dachverband EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations). Die Forschungsprojekte von Europain starten in 2010 und werden über die nächsten fünf Jahre mit insgesamt 18,5 Millionen EUR unterstützt. Eine Verlängerung für ein sechstes Förderjahr wurde in 2014 bewilligt, die Europain Projekte werden bis September 2015 fortgeführt.

Die Projekte von Europain fokussieren auf chronische Schmerzerkrankungen, darunter auch neuropathische Schmerzen. Zu den Zielen gehört, das Verständnis der dem chronischen Schmerz zugrunde liegenden Mechanismen maßgeblich zu erweitern, die Entwicklung neuartiger Pharmakotherapien zu erleichtern und verlässliche Biomarker für Schmerz zu entwickeln. Letztlich soll die Lebensqualität chronischer Schmerzpatienten nachhaltig verbessert werden.

Europain besteht aus verschiedenen Forschungsprojekten, die das wissenschaftliche und technische Know-how der beteiligten Partner optimal vernetzen, ergänzen und Synergien nutzen können.

Gebündelte Expertise

Die Kooperation umfasst insgesamt 23 akademische und industrielle Partner aus ganz Europa, darunter Forscher zwölf renommierter Universitäten: King`s College London (akademische Leitung), University College London, Imperial College London, University of Oxford, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Technische Universität München, Goethe Universität Frankfurt, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH/ Ruhr-Universität Bochum, University Hospitals of Aarhus, Rigshospitalet Copenhagen, University of Southern Denmark und SME Neuroscience Technologies in Barcelona.

Zum Netzwerk gehören zudem drei etablierte europäische Konsortien, die auf Schmerzforschung spezialisiert sind: das London Pain Consortium, das Danish Pain Research Centre sowie der DFNS.

In die Kooperation fließen auch Forschungsressourcen und die Expertise europäischer pharmazeutischer Unternehmen ein, die im analgetischen Bereich tätig sind, darunter: AstraZeneca (Koordinator), Boehringer Ingelheim, Eli Lilly, Esteve, Pfizer, Sanofi-Aventis, UCB Pharma, Grünenthal, Astellas und Abbvie.

Weitere Infos in unserer Pressemitteilung vom 21.04.2010:
Europain Netzwerk erhält EU- und Industrie-Förderung und startet 5-jährige Forschung für eine bessere Therapie chronischer Schmerzen (pdf)
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Neuropain

In dem auf Initiative des DFNS begründeten Forschungskonsortium Neuropain kooperieren zwölf führende europäische Zentren auf dem Gebiet des neuropathischen Schmerzes. In einem 2-Jahresprojekt werden ab 2010 die Entstehungsmechanismen neuropathischer Schmerzen erforscht sowie objektive Diagnoseverfahren und bessere Therapiestrategien für neuropathische Schmerzen entwickelt.

Fragestellung ist unter anderem warum manche Patienten mit neuropathischen Schmerzen auf bestimmte Medikamente reagieren (sog. "Responder"), andere hingegen nicht (sog. "Non-Responder"). Die Studien basieren auf den Erkenntnissen der Symptom-basierten Klassifikation und Therapie. Mit Hilfe klinischer Untersuchungen,  einer Vielzahl unterschiedlicher validierter Fragebögen und unter Einsatz einer umfassenden standardisierten QST-Untersuchung (Quantitative Sensorische Testung) sollen spezifische somatosensorische Profile ("Schmerzprofile") erfasst werden, die eine Einteilung von Patienten in unterscheidbare Untergruppen erlauben. Darauf aufbauend soll in späteren Studien geprüft werden, bei welcher/n Symptom-Cluster Untergruppe/n eine erfolgversprechende Behandlung mit unterschiedlichen Pharmaka erreichbar ist.

Die Kooperation umfasst Studienzentren folgender europäischer Universitäten, Institute bzw. Krankenhäuser: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Technische Universität München, Benedictus Krankenhaus Tutzing, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH/ Ruhr-Universität Bochum, La Sapienza University (Rom, Italien), Imperial College of Science, Technology and Medicine (London, UK), Neuroscience Technologies (Barcelona, Spanien), Pain Center Hopital Ambroise Pare (Paris, Frankreich), University Hospitals of Aarhus (Aahrus, Dänemark), Karolinska Insitutet (Stockholm, Schweden) und Rehabilitation ORTON (Helsinki, Finnland).