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Projektstatus:
Abgeschlossen (2002 - 2008)

Projektleiter:
Prof. Dr. med. Martin Tegenthoff
Projektpublikationen
Klinische Bedeutung von Veränderungen im Netzwerk des sensomotorischen Kortex
bei Patienten mit und ohne chronischem Schmerzsyndrom nach peripherer Nervenverletzung
und beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS)

Die Entwicklung chronischer Schmerzsyndrome nach peripheren Nervenverletzungen wird auf plastische Veränderungen in verschiedenen Anteilen des ZNS zurückgeführt. Neben einer funktionellen Reorganisation im Bereich des sensomotorischen Kortex werden plastische Veränderungen des sympathischen Nervensystems diskutiert.

Im vorliegenden Projekt soll die pathophysiologische Bedeutung von Veränderungen der intracorticalen Exzitabilität sowie sympathischer Funktionen untersucht werden. Methodisch kommt dabei neben der transcraniellen magnetischen Doppelstimulation die klinisch experimentelle Messung sympathischer Reflexfunktionen bei Patienten mit und ohne neuropathischem Schmerzsyndrom nach peripherer Nervenverletzung zum Einsatz. In einem zweiten Schritt wird bei vorhandenem neuropathischen Schmerzsyndrom nach peripherer Nervenverletzung die therapeutische Wirksamkeit der Sympathikusblockade bzw. der noch experimentellen repetetiven transcraniellen Magnetstimulation untersucht. Wesentliche Zielpunkte des Projektes sind:

  • Finden sich bei Patienten nach peripherer Nervenverletzung unterschiedliche plastische ZNS-Veränderungen in Abhängigkeit von dem Schweregrad eines evtl. chronischen Schmerzsyndroms.
  • Zeigen diese Veränderungen darüber hinaus Korrelationen zur vorhandenen klinisch-neurologischen Symptomatik.
  • Finden sich Prädiktoren für die Entwicklung von Schmerzsyndromen nach peripherer Nervenverletzung.
  • Lassen sich Korrelationen zwischen Veränderungen im Bereich des sympathischen Nervensystems zu den klinisch vorhandenen Schmerzsyndromen abgrenzen.
  • Lassen Sympathikusblockaden bzw. die Anwendung der repetitiven transcraniellen Magnetstimulation einen therapeutischen Effekt bei neuropathischen Schmerzsyndromen erkennen.