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Projektstatus: 
Abgeschlossen (2002 - 2005)
Projektleiter:
Prof. Dr. med. G. Bernhard Landwehrmeyer
Zentrale Modulation chronischer Schmerzen: Darstellung des Neurotransmitters Serotonin
mit PET und genetische Analyse des Serotonin-Transporters

Die Behandlung chronischer Schmerzen als Folge einer Läsion des peripheren oder zentralen Nervensystems stellt derzeit eine therapeutische Herausforderung dar. Medikamente wie trizyklische Antidepressiva werden häufig zur Behandlung chronisch neuropathischer Schmerzzustände eingesetzt. Vermutlich haben diese eine modulierende Wirkung auf schmerzhemmende absteigende Nervenbahnen. Es ist allerdings derzeit unbekannt warum einige Patienten mehr auf eine Behandlung mit Antidepressiva ansprechen als andere. Des Weiteren vermutet man, dass die Modulation der Neurotransmission von Serotonin, und hier insbesondere eine Interaktion mit den Serotonintransportern, eine zentrale Rolle im Wirkungmechanismus von Antidepressiva einnimmt.

Das Ziel des Projektes war eine Visualisierung und Quantifizierung des Serotonin-Metabolismus mit PET bei einer bestimmten Fallzahl von Patienten. Zudem erfolgte eine Korrelation der Parameter mit dem Schweregrad des Schmerzzustandes sowie mit dem Ansprechen auf die Behandlung, insbesondere unter Therapie mit Antidepressiva. Das Projekt wurde zusätzlich mit einer genetischen Analyse eines funktionellen Serotonin-Transporter-Polymorphismus mittels PCR kombiniert.