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Projektstatus: 
Abgeschlossen (2002 - 2005)
Projektleiter:
Prof. Dr. med. Eberhard Kochs
Primärprävention von neuropathischem Schmerz

Chirurgische Eingriffe können sowohl zur Entwicklung von neuropathischen Schmerzen als auch zur Entstehung von Phantomschmerzen beitragen. Beide Krankheitsbilder beruhen zumindest in Teilen auf einer neuronalen Übererregbarkeit und auf einem permanenten noxischen Signaleinstrom. Versuche, die Inzidenz der Entwicklung von chronischen Schmerzen als Folge eines chirurgischen Traumas zu reduzieren, fokussieren auf präventiven Strategien. Ihr Ziel ist eine Reduktion von Sensitivierungsprozessen in schmerzverarbeitenden Strukturen.

Da die Schmerzweiterleitung eng mit der Aktivierung von Glutamatrezeptoren des NMDA-Typs (N-Methyl-D-Aspartat) vergesellschaftet ist, besteht eine Möglichkeit der Schmerzprävention in einer Blockung des NMDA-Rezeptor-Systems. Das Studiendesign sah dementsprechend die Anwendung von NMDA-Rezeptor-Antagonisten während und nach einem chirurgischen Eingriff vor und stellte damit einen rationalen Versuch dar, den durch chirurgische Interventionen induzierten Prozess der Schmerz-Sensitivierung zu reduzieren.