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Pressemitteilungen

09. September 2015
Zertifizierte Diagnostik von Nervenschmerzen: Elektronisches Analysetool sichert hohe Qualität

Die Quantitativ Sensorische Testung (QST) erlaubt eine genaue Analyse der neuropathischen Schmerzsymptomatik. Mit der Zertifizierung weisen QST-Labore nach, dass die Durchführung nach standardisierten Kriterien des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS) erfolgt und ermöglichen die laborübergreifende Vergleichbarkeit von Ergebnissen. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal stellt das gesunde Probandenkollektiv dar: Dank eines neuen elektronischen Algorithmus des DFNS lassen sich nun QST-Messfehler und Fehler beim Einschlussprozedere gesunder Probanden automatisch ermitteln. Bei fünf von 18 europäischen QST-Laboren ließen sich so im Zertifizierungsprozess Fehler analysieren – und die Qualität nachhaltig optimieren.

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24. Juni 2015
Wer ist gesund? Europäischer Algorithmus für eine bessere Qualität der Schmerzforschung

Gesunde Probanden dienen in Schmerzstudien als Kontrolle der besseren Abgrenzung zwischen „gesund“ und „krank“. Wer „gesund“ ist, definieren verschiedene Untersucher häufig unterschiedlich, was die Vergleichbarkeit von Studien erschwert. Der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS e.V.) hat nun zusammen mit den europäischen Schmerzverbänden Europain und Neuropain rationale Kriterien veröffentlicht: In Schmerzstudien, die mittels Quantitativ Sensorischer Testung (QST) das Sensibilitätsprofil erheben, lassen sich gesunde Probanden nach einem zweistufigen Ansatz rekrutieren – dies soll die Qualität von Schmerzstudien künftig verbessern.

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20. Mai 2015
Nervenschmerzen messen – und den Behandlungserfolg des „Chili-Pflasters“ vorab einschätzen!

Mit der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) lässt sich die Funktion von Nervenfasern genau analysieren. Damit gelang es Mitgliedern des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS e.V.) in einer neuen Studie, nicht nur das Sensibilitätsprofil von Patienten mit peripherem Nervenschmerz zu ermitteln. Sie konnten auch zeigen, dass ein spezieller Schmerzphänotyp mit einer erfolgreicheren Behandlung mit dem „Chili-Pflaster“ (Capsaicin 8%) einhergeht. Die Ergebnisse stützen den mechanismen-basierten Leitgedanken des DFNS, Nervenschmerzen gezielt gemäß ihrer Ursache zu behandeln.

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22. Mai 2014
Schmerz lass nach!
Informationsveranstaltung für Patienten zum 3. Aktionstag gegen den Schmerz

Dienstag, 3. Juni 2014 - 17:30 bis 19:30 Uhr - Hörsaal Pavillon
Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München (TUM)
Ismaninger Straße 22, 81675 München
(kostenlos - Anmeldung nicht erforderlich)

Chronischer Schmerz zieht weite Kreise – er belastet Körper und Seele, die Beziehung zu Familie und Freunden, bisweilen das ganze Leben. „Viele Patienten kapitulieren irgendwann. Dabei gibt es Mittel und Wege, um die Schmerzerkrankung in den Griff zu bekommen und seine Lebensqualität zurückzugewinnen.“, so Prof. Thomas R. Tölle, Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZIS) am Klinikum rechts der Isar der TUM und Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.. In einer Informationsveranstaltung zum 3. Aktionstag gegen den Schmerz klären Tölle und weitere Experten des ZIS Patienten und deren Ärzte über multimodale und innovative Behandlungsmöglichkeiten rund um chronische Schmerzen auf. ...

(pdf) Veranstaltungsagenda


25. Februar 2014
Auch am Rücken: Nervenschmerzen genau messen!

Brennen, Kribbeln, Stechen? Mit der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) lässt sich die Funktion von Nervenfasern genau analysieren. Was gesund und was krank ist, kann der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS e.V.) mit Hilfe alters- und geschlechtsbezogener Normdaten abgrenzen. Das Forschungsnetzwerk konnte jetzt erstmals im Bereich des Rückens QST-Referenzwerte erheben – und typische Sensibilitätsveränderungen bei Patienten, die an Nervenschmerzen nach Gürtelrose leiden, beschreiben.

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25. September 2013
Schmerztherapie: so früh wie möglich – um Veränderungen des Gehirns vorzubeugen!

Schmerzen entstehen immer im Kopf, doch was passiert dabei mit dem Gehirn? Eine jetzt veröffentlichte Studie im Fachjournal „Pain“, die im Rahmen des EU-Forschungsnetzwerkes „Europain“ durchgeführt wurde, zeigt: Ein täglich fünfminütiger Schmerzreiz über elf Tage bewirkt bei gesunden Probanden, dass sich das Gehirn anatomisch umbildet. „Ähnliche Veränderungen des Gehirns lassen sich auch bei Patienten, die an chronischen Schmerzen leiden, beobachten. Wir müssen also mit der Schmerztherapie so früh wie möglich beginnen, um diesen Umbauprozessen und damit der Chronifizierung von Schmerzen rechtzeitig entgegenzuwirken.“, erklärt Prof. Thomas R. Tölle, Technische Universität München (TUM).

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29. Mai 2013
Für eine bessere Diagnostik und Therapie von Nervenschmerzen
Aktionstag gegen den Schmerz


Mit dem „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 04. Juni 2013 macht die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. auf chronische Schmerzen aufmerksam. Eine häufige Form chronischer Schmerzen sind Nervenschmerzen – trotzdem stellen deren Diagnostik und Behandlung immer noch eine Herausforderung dar. Die Forschung und Aktivitäten des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS e.V.) zielen darauf ab, die medizinische Versorgung von Patienten mit Nervenschmerzen grundlegend zu verbessern. Über die kostenlose Aktionstag-Hotline 0800 - 18 18 120 beraten auch Experten des DFNS e.V. zwischen 9 und 18 Uhr rund um chronischen Schmerz.

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21. November 2012
Einfache Testreihe zur Früherkennung von Nervenschäden bei Kindern mit Diabetes geeignet

Viele Kinder mit Typ-1-Diabetes weisen periphere Nervenschäden auf. Diese so genannten Neuropathien bleiben wegen ihrer schleichenden Entwicklung meist lange unbemerkt. Nun konnten Forscher des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS e.V.) in Kooperation mit der Universität Witten/ Herdecke bei diesen scheinbar beschwerdefreien Kindern mit Hilfe der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) eine Beeinträchtigung verschiedener Nervenfunktionen nachweisen, darunter häufig ein vermindertes Empfinden für leichte Berührungen. Die Studie zeigt damit, dass sich die QST als einfache Methode zur Früherkennung von Neuropathien eignet.

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05. Juni 2012
Pressemappe und Bildmaterial:
"Pressekonferenz: Münchner Schmerzoffensive am 1. Aktionstag gegen den Schmerz"


15. Mai 2012
Pressekonferenz: Münchner Schmerzoffensive am 1. Aktionstag gegen den Schmerz
(Dienstag, 05. Juni 2012,
11:00 – 12:30 Uhr, PresseClub München, Marienplatz 22, 80331 München)

Ständiges Brennen, Stechen, Ziehen, Pochen … – 17 Prozent der Deutschen leiden an chronischen Schmerzen. Und bis zu 50 Prozent dieser Patienten erhalten eine ungenügende Schmerztherapie. Allein diese Zahlen zeigen: Menschen, die an chronischen Schmerzen leiden, sind in Deutschland auch heute noch unterversorgt und in ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt. Um eine breite Öffentlichkeit besser über chronischen Schmerzen zu informieren, findet dieses Jahr am 5. Juni zum ersten Mal der bundesweite Aktionstag gegen den Schmerz statt. Über die kostenlose Hotline 0800- 18 18 120 können Patienten und Angehörige zwischen 9 und 18 Uhr außerdem Fragen an Schmerzspezialisten aus ganz Deutschland stellen.

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07. April 2011
Wie Gene Nervenschmerzen beeinflussen

Blond oder brünett, klein oder groß, mehr oder weniger schmerzempfindlich, ...? Gene haben beträchtlichen Einfluss auf unser Aussehen und auch auf unser Verhalten. Dass sie zudem die Ausprägung von Nervenschmerzen beeinflussen, zeigt nun eine Studie des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS). Diese belegt eindeutige Zusammenhänge zwischen typischen Nervenschmerz-Symptomen wie erhöhter Hitze- oder verminderter Kälteschmerzhaftigkeit und genetischen Varianten so genannter TRP (Transient Receptor Potential)-Kanäle. Die Ergebnisse versprechen auf lange Sicht neue therapeutische Optionen mit noch zu erforschenden Medikamenten, die speziell gegen TRP-Kanäle wirken.

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27. Januar 2011
Nervenschmerzen verlässlich messen

Einschießende Schmerzen, Brennen und Kribbeln mit verminderter Wahrnehmung von Kälte und Wärme bis hin zur Taubheit sind typisch für neuropathische Schmerzen. Mit Hilfe der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) lässt sich die Symptomatik mit einfachen Mitteln genau analysieren. Dass das Verfahren auch verlässlich ist, zeigt der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) jetzt in der Fachzeitschrift "Pain". Voraussetzung sind eine Standardisierung der QST-Messreihe und einheitliche Schulungen der Untersucher.

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07. Oktober 2010
Passgenaue Therapie für rastlose Beine in Sicht

Rastlose Beine gleich rastlose Beine? Die Unterscheidung zwischen zwei Formen des so genannten Restless-Legs-Syndroms ist mit einfachen Tests möglich wie ein Göttinger Team um Dr. Cornelius Bachmann in Kooperation mit Dr. Roman Rolke, Universität Mainz, in der Fachzeitschrift Brain zeigen konnte. Die Forscher konnten mit einem im Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) entwickelten Untersuchungsverfahren charakteristische Schmerzprofile für Patienten mit einem primären und sekundären Restless-Legs-Syndrom beschreiben — damit sind Rückschlüsse möglich, welche Therapie für welche Patienten am ehesten geeignet ist. Die Arbeit wurde beim Deutschen Schmerzkongress in Mannheim mit dem zweiten Förderpreis für klinische Schmerzforschung 2010 ausgezeichnet.

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27. Juli 2010
Nervenschmerzen: Schmerzprofil lässt auf passgenaue Therapie hoffen

Ständiges Brennen oder Kribbeln, Taubheit und einschießende Schmerzattacken sind häufige Symptome für Schmerzen, die durch Defekte an Nervenfasern entstehen. Ursache solcher sog. neuropathischen Schmerzen sind zum Beispiel Verletzungen, Diabetes, Gürtelrose oder Schlaganfälle. Rund 500.000 Menschen in Deutschland sind betroffen; nur jedem Dritten kann bislang ausreichend geholfen werden. Damit die Behandlung kein Glücksspiel bleibt, haben Forscher im deutschlandweiten Verbund eine neue Art der Diagnostik entwickelt.

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21. April 2010
Europain Netzwerk erhält EU- und Industrie-Förderung
und startet 5-jährige Forschung für eine bessere Therapie chronischer Schmerzen

Europain, eine öffentlich-private Partnerschaft, die von der Innovative Medicines Initiative (IMI) gefördert wird, kündigte heute den Start eines fünfjährigen Forschungsprojekts für ein erweitertes Verständnis und eine bessere Therapie chronischer Schmerzen an. Das Projekt wird über die nächsten fünf Jahre mit sechs Millionen EUR von IMI sowie 12,5 Millionen EUR in Sacheinlagen vom europäischen Dachverband der pharmazeutischen Industrie (EFPIA) unterstützt.

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21. April 2010
IMI Europain - Forschung für eine bessere Behandlung des chronischen Schmerzes
CBTM der Medizinischen Fakultät Mannheim an neuratigem EU-Projekt beteiligt

Wissenschaftler des Lehrstuhls für Neurophysiologie am Zentrum für Biomedizin und Medizintechnik Mannheim (CBTM) der Medizinischen Fakultät Mannheim beteiligen sich an dem großen, europaweiten Forschungsprojekt Europain (“Understanding chronic pain and improving its treatment”). Insgesamt 20 Partner aus Europa - führende universitäre und industrielle Wissenschaftler und Kliniker - forschen gemeinsam für ein besseres Verständnis der Mechanismen der Schmerzentstehung und für eine bessere Therapie chronischer Schmerzen.

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02. November 2009
Vorreiter in der Erforschung von Nervenschmerzen

BMBF bewilligt Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz eine dritte Förderperiode / Aufbau eines Qualitätsmanagementzentrums an der Universitätsmedizin Mannheim geplant.

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21. Oktober 2009
Vorreiterrolle in der Erforschung von Nervenschmerzen — deutsches Netzwerk setzt neue Standards

Der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) konnte sich eine weitere dreijährige Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sichern. Mit dieser Anschlussförderung festigt das deutschlandweite Netzwerk seine Vorreiterrolle in der Erforschung neuropathischer Schmerzen. Ziel ist die Etablierung einer dauerhaften nationalen Institution zur besseren Versorgung von Patienten, die an Nervenschmerzen leiden. Mit Kooperationen auf europäischer und internationaler Ebene strebt der DFNS zudem eine weltweite Vernetzung an — und setzt mit Publikationen, die zu den meistzitierten Arbeiten gehören, auch international hohe Standards.

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07. Oktober 2009
Wenn heiß sich kalt anfühlt und Nylonfäden zu sehr pieksen
Deutscher Schmerzkongress: Gene bestimmen Nervenschmerzen

Gene beeinflussen nicht nur unser Aussehen und Verhalten, sondern auch wie wir Schmerzen wahrnehmen. Welche genetischen Faktoren für die Ausprägung von Nervenschmerzen entscheidend sind, untersucht der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS). Grundlage ist eine Blutproben-Bank mit DNA-Proben von knapp 800 betroffenen Patienten. Erste Ergebnisse präsentierten die Forscher beim Deutschen Schmerzkongress der DGSS in Berlin.

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23. Februar 2009
Mit neuen Richtlinien: Nervenschmerzen richtig messen

Mit Hilfe der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) lässt sich die neuropathische Schmerzsymptomatik genauer analysieren. Doch wie kann man dieses Verfahren, das stark von der Mitarbeit des Patienten abhängt, standardisieren — und hohe Qualität sichern? Antwort darauf bieten die erstmalig erschienenen Zertifizierungsrichtlinien für QST-Labore. Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) hat die Richtlinien zusammen mit der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) erarbeitet und in der Zeitschrift "Der Schmerz" publiziert.

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14. Januar 2009
Elektronisches Programm erleichtert Analyse von Nervenschmerzen

Die Quantitativ Sensorische Testung (QST) ermöglicht eine umfassende Analyse neuropathischer Schmerzen. Die ärztliche Auswertung der QST-Daten erfolgte bislang für jeden QST-Wert und jeden Patienten einzeln. Hilfe in Form des elektronischen QST-Auswertungsformulars "eQuiSTA" bietet nun der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS). Nach Eingabe der einzelnen QST-Werte eines Patienten führt das Analysetool zu einer Bewertung des neuropathischen Schmerzsyndroms. Das einfach zu handhabende QST-Auswertungsformular kann jeder Arzt ab sofort auf der Homepage des DFNS nach einmaliger Registrierung kostenfrei nutzen.

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04. November 2008
Messen von Nervenschmerzen ist zertifizierbar
Quantitativ Sensorische Testung nach standardisiertem Protokoll des DFNS

Die Quantitativ Sensorische Testung (QST) erlaubt eine genaue Analyse der neuropathischen Schmerzsymptomatik. Die sachgemäße Durchführung der QST können Kliniken, Institute und Praxen ab sofort durch ein Zertifizierungsverfahren der Gesellschaft für Qualifizierte Schmerztherapie CERTKOM e.V. prüfen und nachweisen lassen. Grundlage der Zertifizierung ist das standardisierte QST-Protokoll des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS).

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09. Oktober 2008
Neues Analysetool erleichtert Diagnose des Schmerzsyndroms CRPS
Studie des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS) erneut mit erstem Förderpreis für klinische Schmerzforschung prämiert

Morbus Sudeck, Sudeck-Dystrophie, Reflexdystrophie ... viele Synonyme für ein Krankheitsbild, das heute nach einhelligem Konsens als komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) bezeichnet wird. Genauso herausfordernd wie einst die Begrifflichkeit bleibt die Diagnose. Jetzt ist auch hier Hilfe in Sicht: Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben ein Messverfahren samt diagnostischer Formel entwickelt, das die Diagnose des CRPS erleichtert und darüber hinaus leicht im klinischen Alltag zu implementieren ist. "Das Analysetool basiert auf Schwankungen der Hauttemperatur, die im Langzeitverlauf besonders bei CRPS-Patienten eine eigene Dynamik aufzeigen" , so der Studienleiter Prof. Dr. Christoph Maier, Bochum. Die Arbeit von Maier und seinen Bochumer Wissenschaftlern Elena Krumova, Dr. Dipl. Psych. Jule Frettlöh, Sabrina Klauenberg, Dipl. Psych. Dipl. Math. Helmut Richter sowie des Kieler Forschers PD Dr. Gunnar Wasner - alle zugleich Mitglieder des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS) - wurde anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses in Berlin mit dem ersten Förderpreis für klinische Schmerzforschung ausgezeichnet. Damit geht der Wissenschaftspreis bereits im zweiten Jahr in Folge an ein Forscherteam des DFNS.

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03. März 2008
Joggen macht high — und schmerzfrei:
Forscher weisen erstmals die Ausschüttung körpereigener Opioide im Gehirn beim Ausdauerlauf nach

Weltweit sind sich Laien, Experten und Medien einig: Ausdauerndes Joggen hebt die Stimmung. Und viele glauben, dass körpereigene Opioide, so genannte Endorphine, dafür verantwortlich sind. Der Beweis dafür konnte allerdings nie erbracht werden - bis jetzt: Forschern der Technischen Universität München und der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, die Ursache des beim Langstreckenlauf auftretenden Hochgefühls - auch Runner`s High genannt - zu belegen. Sie konnten in einer bildgebenden Studie bei Athleten nach zweistündigem Joggen erstmalig eine erhöhte Ausschüttung von Endorphinen in bestimmten Gehirnregionen nachweisen. Ihre Ergebnisse sind auch für Patienten relevant, die unter chronischen Schmerzen leiden: Die körpereigenen Opiate werden nämlich auch in Hirnbereichen ausgeschüttet, die an der Unterdrückung von Schmerzen beteiligt sind. Damit zeigen die Forscher, die auch Mitglieder des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS) sind, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, dass Joggen nicht nur high macht, sondern auch Schmerzen lindern kann. Die Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift "Cerebral Cortex" erschienen.

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25. Oktober 2007
Deutscher Schmerzpreis 2007 für klinische Forschung geht an Wissenschaftler des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz:
Differenzierte Diagnostik von Rückenschmerzen als Wegbereiter für effektivere Behandlungsstrategien

Rückenschmerz ist nicht gleich Rückenschmerz: Eine möglichst exakte Differenzierung hat für die Therapie weit reichende Folgen, denn eine optimale Behandlung gestaltet sich je nach Schmerzform und Schmerzkomponenten, wie dem Vorliegen einer Nervenschädigung (neuropathische Schmerzkomponente), unterschiedlich. Wissenschaftler des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS), der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, konnten mit Hilfe des diagnostischen Verfahrens der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) die Schmerzsymptomatik bei radikulärem Rückenschmerz (durch Schädigung der Nervenwurzel) und pseudoradikulärem Rückenschmerz genau analysieren. Die Ergebnisse weisen bei beiden Schmerzformen auf das Vorliegen einer neuropathischen Schmerzkomponente hin, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Zwei Forscher des DFNS, Priv.-Doz. Dr. Rainer Freynhagen und Dr. Roman Rolke, werden nun für Ihre Arbeit mit dem höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis auf dem Gebiet der Schmerzforschung ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises erfolgte am 25. Oktober 2007 anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses in Berlin.

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31. Mai 2007
Pressekonferenz zum neuropathischen Schmerz -
2. Internationaler Kongress zum Neuropathischen Schmerz (NeuPSIG) 7. -10. Juni 2007, Berlin

Neuropathische Schmerzen können als Folge von Verletzungen oder Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems entstehen. Sie sind häufig chronisch, beeinflussen die Lebensqualität erheblich und werden trotzdem in ihrer Relevanz immer noch unterschätzt. Die Weiterentwicklung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten steht im Mittelpunkt des NeuPSIG 2007. Über 1.400 Wissenschaftler und Ärzte aus der ganzen Welt treffen sich zur Diskussion neuester Erkenntnisse und zum regen Erfahrungsaustausch. Deutschland ist auf dem Forschungsgebiet des neuropathischen Schmerzes weltweit führend und so war es dem Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ein besonderes Anliegen, diesen internationalen Kongress nach Deutschland zu holen.

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18. April 2007
Deutscher Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz mit neuem Webauftritt

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) präsentiert sich ab sofort mit einer neu gestalteten Website unter der bekannten Adresse www.neuropathischer-schmerz.de. Das umfangreiche Informationsangebot wurde komplett überarbeitet und zeigt sich in einem neuen und benutzeroptimierten Design entsprechend dem Corporate Design des Verbundes.

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11. bis 14. Oktober 2006
Nervenschmerzen messbar machen: Quantitativ Sensorische Testung gibt Einblick in die Schmerzmechanismen

Patienten mit Nervenschmerzen empfinden mitunter schon einen Wattebausch auf der Haut oder die Berührung mit der Kleidung als schmerzhaft. Dabei können gleiche Symptome bei unterschiedlichen Erkrankungen auftreten und umgekehrt. Um Nervenschmerzen wirkungsvoll zu behandeln, muss man daher herausfinden, welche Mechanismen beim jeweiligen Patienten den Schmerz auslösen. Dazu hat der vom BMBF geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) das Instrument der Quantitativen Sensorischen Testung (QST) entwickelt.

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11. Juli 2006
Neuropathische Schmerzen messbar machen:
Neue Forschungsergebnisse des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS) zur Quantitativ Sensorischen Testung (QST)
- die besonderen Forschungsanstrengungen des BMBF geförderten Projektes jetzt auch international gewürdigt.


Der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) veröffentlicht unter der Autorenschaft des gesamten Netzwerkverbundes seine neuen Forschungsergebnisse zur Entwicklung und Anwendung eines standardisierten Protokolls der Quantitativ Sensorischen Testung (QST). Dieses Protokoll erlaubt erstmals in einer systematischen Untersuchung, das gesamte Spektrum der schmerzbedingten Beeinträchtigungen von Patienten mit neuropathischen Schmerzen zu erfassen. Die Zeitschrift PAIN, offizielles Organ der International Association for the Study of Pain (IASP), hat die wissenschaftliche Arbeit publiziert und widmet der Forschung des DFNS darüber hinaus das Editorial der August Ausgabe 2006.

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23. Juni 2002
Neues Konzept für die Schmerztherapie: Am Mechanismus orientiert

Ein Ärzteteam der Neurologischen Klinik der Technischen Universität München erprobt einen neuen Wirkstoff zur Behandlung von Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) nach einer Gürtelrose. Erstmals orientiert sich eine Studie an den Mechanismen dieser komplexen Schmerzart. Das breite Spektrum neuropathischer Schmerzen steht auch im Mittelpunkt eines internationalen wissenschaftlichen Symposiums, das am 28. und 29. Juni am Klinikum rechts der Isar stattfindet. Veranstalter sind der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz, der seit 2002 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit erheblichen finanziellen Aufwendungen gefördert wird, und die Deutsche Schmerzstiftung.

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